Historie
Kurfürst Max III. Joseph folgt der Bitte seiner Hofkünstler Franz Xaver Feichtmayr, Thomas Christian Winck und Roman Anton Boos und bewilligt 1770 die Gründung einer "Zeichnungs Schule respective Maler- und Bildhauerakademie". Diese bildet die Keimzelle der späteren Akademie, deren Konstitution am 13. Mai 1808 erlassen wird. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Akademie zu einem Magneten im Bereich der Bildenden Künste. So zählen zu ihren bekanntesten Studenten Wilhelm Busch, Wassily Kandinsky, Paul Klee oder auch Max Slevogt. Die Akademie spielte daher eine entscheidende Rolle in der Motivationsgebung für die Moderne. Dass sich unter den Studenten nur Männer finden, liegt daran, dass zwischen 1839 und 1920 keine Frauen, mit Ausnahme Elisabeth Neys 1852 in Bildhauerei, immatrikuliert wurden.
Doch auch im 20. Jahrhundert spielt die Akademie eine gewichtige Rolle. So waren beispielsweise die beiden Professoren Xaver Fuhr und Toni Stadler 1955 auf der Kasseler documenta vertreten.
Nach mehreren Umzügen aufgrund eines erhöhten Platzbedarfes befindet sich die Akademie mit ihrem breiten Angebot heute in der Akademiestraße 2-4 in München.